Termine

Geschichte des Instituts

2022: Aktuelle Entwicklungen am WISP

Der Umzug der Geschäftsstelle aus der Ludwigstraße 8a in die Textorstraße 15 ist geschafft. Die Eröffnung der Ambulanz des Institutes für Systemische Psychotherapie feierte seine Eröffnung am 01.04.2022 in den neuen Räumen der Textorstraße 15.

2019-2021: Übergangsphase und Generationswechsel

2019 - 2021 befand sich das WISH in einer Übergangsphase. Es war geplant, das ursprüngliche WISH (GbR) in ein Fort- und Weiterbildungsinstitut (WISH / GbR) und eine davon getrennte staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für Psychotherapie (WISP / GmbH) zu überführen. . 

Mit zwei am WISH ausgebildeten Lehrenden (Iris Thanbichler und Dr. Atilla Höfling) wurden Übernahmevereinbarungen getroffen. Im Juli 2020 traten Frau Thanbichler und Herr Dr. Höfling dann als Mitgesellschafter in die GbR ein und übernahmen gemeinsam mit Sylvia Betscher-Ott und Silvia Bickel-Renn die Institutsleitung des WISH. Zum 01.01.2022 schieden Sylvia Betscher-Ott und Silvia Bickel-Renn als Gesellschafterinnen und Institutsleitungen am WISH aus. Iris Thanbichler und Atilla Höfling werden das WISH ab diesem Zeitpunkt gemeinsam weiterführen. Silvia Betscher-Ott und Silvia Bickel-Renn werden das WISP weiterführen.

Seit 2017: Expansion ins Gesundheitsweisen

Angeregt durch die Bemühungen der DGSF zur wissenschaftlichen und sozialrechtlichen Anerkennung der systemischen Therapie, begann in unserem Institut ein langer Prozess der Anerkennung als Weiterbildungsstätte der PTK-Bayern
(seit 2017) und als anerkannte Ausbildungsstätte für systemische Psychotherapie
(seit 2019).

Seit September 2019 sind wir anerkannte Systemische Ausbildungsstätte für PP und KJP. Zu diesem Zweck wurde eine neue Gesellschaft gegründet, das Würzburger Institut für Systemische Psychotherapie WISP (GmbH). Seit Dezember 2020 hat das WISP die Anerkennung der KVB für eine Systemische Ambulanz. Im November 2020 begann der erste Ausbildungsgang Systemische Psychotherapie.

2002 – 2017: Konsolidierung und Kooperation

Es folgten 15 Jahre weiteren Aufbaus und der Konsolidierung. Wir arbeiteten verstärkt mit unserem Fachverband DGSF zusammen, 6 Jahre Mitarbeit im Fort- und Weiterbildungsausschuss (Silvia Bickel-Renn, Vorsitzende) und 2 Jahre in der Richtlinienkommission (Flussaue).

Wir erweiterten unser Angebot durch längere Fortbildungen: Coaching, Paarberatung/Therapie, Fortbildung Kindertherapie (sogenannte Crashkurse) 1-2 Fachtage im Jahr (Themen: Burnout, Arbeit mit Kindern, Sexualität und Paarberatung, Konflikte in der Supervision, etc.) Wir übernahmen verstärkt Supervisionen in psychosozialen Einrichtungen und Kliniken, um Systemisches bekannter zu machen. In Kooperation mit der BAG entwickelten wir ein integratives systemisch- tiefenpsychologisches Konzept für Ehe-Familien- und Lebensberatung (Vier jährige Weiterbildung).

 

Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Focusing wurde gefestigt, Mitarbeit auf der Internationalen Focusing Sommerschule und Entwicklung des Curriculums „System, Paar und Familie“. Auch die Kooperation mit anderen DGSF Instituten wurde eine Selbstverständlichkeit, Jena, Rottweil, Kolleg*innen des Qualitäts-Zirkels. Mitarbeit an Forschungsarbeiten der Uni Würzburg (Fragen der Evaluation), Seminare für Studierende an der Uni Würzburg und in unserem Institut. Nachfragen aus dem Profit-Bereich wurden häufiger: Teilnahme an Coaching Fortbildung, systemische Supervision.

1996 – 2002: Wachstum und neue Räumlichkeiten

1996 traten wir dem DFS bei und arbeiteten dort in verschiedenen AGs mit. Gleichzeitig nahm die Anzahl der Weiterbildungsteilnehmer im eigenen Institut zu, so dass die Leiterinnen ihr Angestelltenverhältnis auf gaben und in der Weiterbildung und in freien Praxen arbeiteten.

2000 zogen wir in die heutigen Räume, Ludwigstraße 8 A um, erweiterten uns 2002 um eine weitere Etage. Das Institut hatte ab diesem Zeitpunkt gemeinsam mit dem DFI (s.o.) 400 qm Räume für Weiterbildungstätigkeit und für die Praxen (Therapie, Beratung, Supervision und Coaching).

 

1993: Gründung

Das Würzburger Institut für Systemisches Denken und Handeln (WISH) wurde 1993 von Sylvia Betscher-Ott und Silvia Bickel-Renn gegründet. Es ging aus dem „Verein zur Förderung der Familientherapie Würzburg e. V.“ (Gründungsjahr 1988) hervor. Mitglieder des Vereins waren Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Disziplinen (Sozial-Pädagogen, Diplom Psychologen, Diplom Pädagogen und Ärzte). Sie kamen aus der fränkischen Region und hatten gemeinsam bei Dr. Maria Bosch (Weinheimer Institut) eine Familientherapeutische Weiterbildung absolviert. Der Verein veranstaltete systemische Fortbildungen mit namhaften Vertretern der Familientherapie (z.B. Tom Anderson, Kurt Ludewig und Rosemarie Welter-Enderlin).

Die Idee entstand, nach vielen Jahren der eigenen Weiterbildung und der Organisation von Weiterbildungen, in Würzburg eigene systemische Fortbildungen anzubieten. Räumlich und kollegial kooperierten wir von Beginn an mit dem heutigen Deutschen Focusing Institut (DFI), suchten gemeinsam Räume in der Innenstadt von Würzburg, Bronnbachergasse.