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Was ist systemische Psychotherapie?

Was ist systemische Psychotherapie?

" Der Mensch wird am Du zum Ich" - Martin Buber

Die Systemische Therapie misst den sozialen Beziehungen innerhalb einer Familie, einer Gruppe oder sonstigen sozialen Kontexten eine besondere Bedeutung für die Entstehung einer psychischen Erkrankung bei. Ein System kann beispielsweise die Familie, die Schule oder das Arbeitsumfeld sein.

Entsprechend können wichtige Personen in die Therapie einbezogen werden.

Entweder direkt, in Mehrpersonensettings oder wenn Sie einzeln kommen, durch Fragetechniken, wie zirkuläres Fragen oder mit Hilfe anderer Methoden wie das Familienbrett.

Symptome und Probleme können auch als sinnvolle Lösungsversuche der Person und des Körpers verstanden werden und auf belastende Beziehungen und Lebenssituationen hinweisen.

Sie werden in der Therapie, mit Ihrem Anliegen, als Teil eines komplexen Systems wahrgenommen. Einfache Erklärungen und Schuldzuschreibungen erübrigen sich damit.

Einflüsse können sein: die Herkunftsfamilie und andere biographische Erfahrungen, genetische und körperliche Belastungen, generationenübergreifende Muster, berufliches oder schulisches Umfeld, Einbettung in Geschichte, Wertesysteme, Soziokultur und andere „Umwelten“.

Systemische Therapie wird von einer Fülle unterschiedlicher Theorien beeinflusst und verfügt über eine Fülle von Methoden.

 

Grundhaltungen der systemischen Therapie

  • Sie bringen die Ressourcen für die Lösung ihrer Probleme mit, haben jedoch aktuell keinen oder nur begrenzten Zugang zu den eigenen Möglichkeiten.
     
  • Sie sind die Experten*innen für Ihr eigenes Leben.
     
  • Sie entscheiden, was Sie in Ihrem Leben verändern möchten!